| Angriffe auf Moscheen in Europa häufen sich |
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| Freitag, den 08. Januar 2010 um 20:57 Uhr | |||
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Erneut sind in den letzten Wochen Moscheen in europäischen Ländern angegriffen worden. Die betroffenen muslimischen Gemeinschaften sehen die Ursachen in der verbreiteten Islamophobie. Eine türkische Moschee in den Niederlanden ist in Brand gesetzt worden. Feuerwehrangaben zufolge wurde die Moschee mit Molotow-Coktails angegriffen. Die Moschee ist dabei stark beschädigt worden. Laut Mitteilungen sei jedoch bei dem Anschlag niemand getroffen worden. Anschlag auf eine Moschee in SchwedenAuch in Schweden wurde eine Moschee angegriffen. Am Silvestertag wurde auf die größte Moschee im schwedischen Malmö geschossen. Der Imam, der sich zu dem Zeitpunkt noch in der Moschee aufhielt, kam mit leichten Verletzungen davon. Laut eigenen Angaben konnte die schwedische Polizei jedoch keine Anhaltspunkte zu dem Anschlag finden. Das Zentrum erhalte seit Jahren Drohungen, berichtete jedoch Bejzat Becirov, Leiter des Islamischen Zentrums in Malmö. Unterdessen erklärte der schwedische Muslimische Verband (Sveriges Muslimska Förbund - SMF), dass sie den Angriff sehr ernst nehmen und der jetzige Anschlagsversuch einer von vielen Anschlägen in den letzten 10 Jahren sei. Der Vorsitzende des Muslimischen Verbands, Mahmoud Aldebe forderte außerdem von der Polizei, alle Moscheen vor rassistisch motivierten Anschlägen zu schützen. Außerhalb Europas gab es ebenfalls Anschläge auf Moscheen. Ein Anschlag galt einem Moscheekomplex im kanadischen Hamilton. Steine und Molotow-Coktails wurden auf eine Moschee und eine Schule geworfen. Dabei wurde zwar glücklicherweise keiner verletzt, der Sachschaden belaufe sich jedoch auf 5'000 kanadische Dollar.
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